Essen verbindet Kulturen. Viele traditionelle Rezepte in Sachsen und Niederschlesien sind sich ähnlich, unterscheiden sich jedoch in Zutaten, Gewürzen und Zubereitungsweisen.
Durch gemeinsames Kochen deutscher und polnischer Bewohner des Fördergebietes werden Unterschiede sichtbar und Gemeinsamkeiten bewusst erlebt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem „biblischen Kochen“, das einen innovativen interkulturellen und spirituellen Aspekt einbringt. Dabei greifen die Teilnehmenden auch auf Traditionen klösterlicher Küche zurück. In offenen Gesprächsrunden reflektieren sie zudem die Frage: „Was bedeutet Essen für unser Zusammenleben?“

Insbesondere Seniorinnen und Senioren bringen einen reichen Erfahrungsschatz an Rezepten und regionalem Wissen ein und erhalten zugleich Impulse zu gesunder Ernährung und nachhaltiger Zubereitung.

Das Projekt stärkt grenzüberschreitende Kontakte, fördert den Austausch von Traditionen und schafft neue soziale Netzwerke.

Ziel des Projektes ist es, insbesondere ältere deutsche und polnische Bewohner der Grenzregion durch gemeinsames Kochen zusammenzubringen und den interkulturellen Austausch zu fördern.

In drei zweitägigen Seminaren und einer gemeinsamen Studienreise werden gesunde Ernährung, regionale Traditionen und das biblische Kochen vermittelt. So entstehen neue Kontakte, gegenseitiges Vr-trauen und ein nachhaltiger Beitrag zur kulturellen Identität der Region.

Im Rahmen des Vorhabens finden drei zweitägige deutsch-polnische Seminare sowie eine gemeinsame eintägige Studienreise in die polnische Grenzregion, bei der kulturelle und kulinarische Traditionen direkt vor Ort kennengelernt und vertieft werden, statt.