Viele Senior:innen in der sächsisch-polnischen Grenzregion suchen nach Möglichkeiten der Begegnung, Bewegung und kulturellen Teilhabe.

Tanzen ist dabei eine besonders geeignete Aktivität: Es verbindet körperliche Bewegung mit Freude, Musik und sozialem Austausch. Gleichzeitig besteht ein wachsendes Interesse, auch im Alter Standard- und Lateinamerikanische Tänze zu praktizieren. Bisher gibt es jedoch nur wenige grenzüberschreitende Angebote, die Senior:innen aus Sachsen und Polen in diesem Bereich gezielt zusammenbringen.

Das geplante Projekt „Tanzbrücke Sachsen – Polen” schließt diese Lücke: Es schafft ein niedrigschwelliges, gemeinsames Angebot, das Begegnung, Bewegung und Kultur in einem förderlichen Rahmen verbindet.

Das Projekt „Tanzbrücke Sachsen–Polen” verfolgt das Ziel, Senior:innen aus Sachsen und Polen in einer gemeinsamen Begegnung zusammenzuführen und den grenzüberschreitenden Austausch zu stärken. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Erleben von Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen, die als verbindendes Element kulturelle Teilhabe und Vielfalt fördern.

Gleichzeitig werden Wissen und Erfahrungen rund um Tanztraditionen weitergegeben und in biografischen Gesprächsrunden interkulturelles Lernen ermöglicht. Durch die Bewegung zur Musik trägt das Projekt zur Gesundheitsförderung, zur Verbesserung der Koordination sowie zu mehr Lebensfreude im Alter bei. Darüber hinaus schafft es Impulse für nachhaltige Kontakte und weitere Begegnungen in der Grenzregion.

Das Projekt wird in einem dreitägigen Begegnungsformat durchgeführt. Der erste und dritte Tag finden im IBZ St. Marienthal statt und beinhalten Seminare, Gesprächsrunden und gemeinsame Tanzabende. Am zweiten Tag reisen die Teilnehmenden gemeinsam nach Bunzlau, wo im Kulturhaus ein Begegnungsprogramm mit polnischen Senior:innen durchgeführt wird: Tanzvorführung, Mitmach-Seminar und gemeinsames Mittagessen.