Satt-Sauber-Trocken. Ein inklusives Projekt zur Lebens- und Alltagserfahrungen in der DDR

Das Projekt vermittelt Schüler/-innen und jungen Erwachsenen Wissen über Alltags- und Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit Beeinträchtigungen in der DDR. Im Mittelpunkt stehen diktaturimmanente Ausschluss- und Unterdrückungsmechanismen sowie deren Auswirkungen auf das Leben in Ostsachsen. Durch die aktive Einbindung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen als Zeitzeug/-innen entstehen inklusive Lernräume, in denen Begegnung, Perspektivwechsel und historisches Lernen miteinander verbunden werden.

Kategorie: Dialogforum Demokratie

Laufzeit: laufend

  • Vermittlung historischer Kenntnisse zu Alltag, Lebensbedingungen und Diskriminierung in der DDR
  • Sensibilisierung für Ausschlussmechanismen gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen
  • Förderung inklusiver Lern- und Begegnungsformate
  • Stärkung historischer Urteilsfähigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe
  • Qualifizierung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen als Peers
  • Schüler/-innen der Klassen 8-11
  • Junge Erwachsene
  • Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen

Förderung

Maßnahmen und Aktivitäten

  • Durchführung inklusiver Workshopreihen zu Alltag, Bildung, Freizeit und Diskriminierungserfahrungen in der DDR.
  • Qualifizierung von vier Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen als Peers.
  • Vor-Ort-Workshops „So will ich leben“ in Einrichtungen der Behindertenhilfe in Sachsen.
  • Produktion eines inklusiven Podcasts/ Radiosendungsformats „Nur mit uns – Zwischentöne aus dem Alltag“ inkl. Medienkompetenz-Workshops.
  • Durchführung eines deutsch‑polnischen Schülerworkshops sowie einer inklusiven Transferkonferenz zur Präsentation der Projektergebnisse.

Durchführung einer inklusiven Workshopreihe aus der Vergangenheit lernen. Welche Diskriminierungserfahrungen erlebten Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen in der DDR?

05.-07.12.2025: Workshop 1 Bildungsperspektiven in der DDR
24.-26.04.2026: Workshop 2 Alltag in der DDR
06.-08.11.2026: Workshop 3 Alltag und Freizeit in der DDR

Qualifizierung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigung als Peers

Im Projekt werden insgesamt vier Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen als Peers qualifiziert:

Oktober 2025: Workshop 1
März 2026: Workshop 2
September 2026: Workshop 3

Durchführung von vor Ort-Workshops So will ich leben in Einrichtungen der Behindertenhilfe in Sachsen

Im Projekt werden insgesamt drei eintägige Workshops (eintägig, je 15 TN) für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen in den Einrichtungen der Behindertenhilfe (insbesondere aus den Einrichtungen der im Projekt qualifizierten Peers) in Sachsen durchgeführt.

Erarbeitung einer Radiosendung / Podcast Nur mit uns – Zwischentöne aus dem Alltag (Arbeitstitel)

Im Projekt werden insgesamt 5 halbstündige Radiosendungen im Bürgerradio Zett durch ein inklusives Redaktionsteam produziert. Diese werden zugleich als Podcast auf der Projekthomepage sowie der Streaming-Plattform des Bürgerradios abrufbar sein. Zur Vorbereitung dieser Radiosendungen werden sechs inklusive Workshops zur Vermittlung von Medienkompetenzen sowie zur Produktion der Radiosendungen / der Podcasts durchgeführt.

Durchführung eines dt.-poln. Schülerworkshops zum Leben von Menschen mit (kognitiven) Beeinträchtigungen in der DDR und der VR Polen

Im Projekt wird ein inklusiver Workshop am 13. – 15. September 2027 am IBZ durchgeführt. Hauptzielgruppen sind die Klassen 8 – 10 + 11 (Gymnasium) aus Deutschland sowie Polen.

Durchführung einer inklusiven Transferkonferenz

Zum Transfer der Projektergebnisse und zur Sicherung der Nachhaltigkeit des Projekts wird am 10.11.2027 eine eintägige inklusive Transferkonferenz für 50 Teilnehmende (für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und Multiplikator/-innen in der Stiftung IBZ) durchgeführt.

Ansprechpartner/-innen

Dr. Mathias Piwko
Dr. Mathias Piwko
Abteilungsleiter
Norman Saß
Norman Saß
Projektmitarbeiter