Gemeinsam für ein gutes Klima – Anpassungsaktivitäten zum Aufbau der Widerstandsfähigkeit des Ökosystems im Grenzgebiets

Das Projekt stärkt die klimaresiliente Entwicklung im deutsch‑polnischen Grenzgebiet durch gemeinsame Analysen, praktische Maßnahmen und Wissenstransfer. Im Fokus stehen der Erhalt und die Regeneration von Lebensräumen und Arten, die für Ökosystemleistungen und Klimaanpassung zentral sind. Die Aktivitäten verbinden Forschung, Bildung, Praxis und grenzüberschreitende Zusammenarbeit in zwölf Landkreisen beider Länder.

Kategorie: Natur & Umwelt

Laufzeit: 01.01.2025 – 30.06.2027

Projektwert: 1.497.082,83 €
Die Stiftung IBZ St. Marienthal erhält eine EFRE-Förderung von 343.371,18 €

  • Grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Klimamodellanalysen aufbauen
  • Wissen über klimaangepasste Ökosystemleistungen in der Bevölkerung stärken
  • Handlungsmöglichkeiten für Bewohner*innen und Verwaltungen vermitteln
  • Austausch von Wissen, Kompetenzen und Best‑Practice‑Lösungen fördern
  • Institutionen und Verwaltungen im deutsch‑polnischen Grenzgebiet
  • Fachakteur*innen aus Naturschutz, Klimaanpassung und Kommunalplanung
  • Bewohner*innen der beteiligten Landkreise
  • Schulen, Vereine und lokale Initiativen

Förderung

Das Projekt wird von der Europäischen Union aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung im Rahmen des INTERREG-Kooperationsprogramms Polen-Sachsen 2021-2027 zu 80% gefördert.

Maßnahmen und Aktivitäten

  • Grenzüberschreitende Studien zu Ökosystemleistungen und Klimamodellen
  • Praktische Maßnahmen zur Entwicklung klimaangepasster Ökosystemleistungen
  • Thematische Veranstaltungen, Workshops, Schulungen und Studienbesuche
  • Biodiversitätspicknicks, Exkursionen und Bildungsreisen
  • Anlage von Lehrpfaden, Baum‑ und Strauchpflanzungen, Entfernung invasiver Arten

Programm zur Wiederherstellung von Bäumen als Unterstützung für Ökosystemleistungen und Anpassung an den Klimawandel im Grenzgebiet Zgorzelec/Görlitz“ und

Analyse von Klimamodellen und deren Auswirkungen auf bestäubende Insekten in der Perspektive 2050 im deutsch-polnischen Grenzgebiet Oberlausitz-Niederschlesien

Im Rahmen des Projektes werden u.a. mehrtägige Veranstaltungen durchgeführt.
Folgende Veranstaltungen sind geplant:
26.-28.09.2025: Obstbäume in der Landschaft
24.-28.11.2025: Aktiv für die Natur
26.-30.01.2026: Jugendliche werden aktiv! Umweltschutz im Zeiten des Klimawandel
02.-04.02.2026: Klimawandel und die Auswirkungen
09.-11.11.2026: Wildbienen und andere bestäubende Insekten
01.-05.03.2027: Aktiv für unsere Umwelt – Maßnahmen zum Klimaschutz

  • Thematische Veröffentlichungen, Ausstellungen im Freien,
  • Schulungen, Workshops, Studienbesuche, Bildungsreisen, Biodiversitätspicknicks,
  • Konferenzen, Webinare,
  • Lehrpfade, adaptive Baum- und Strauchpflanzungen, Beseitigung invasiver Pflanzen,
  • Baumsanierungsprogramm, Klimamodellanalysen, Anpassungspläne für Gemeinden.

Diese Aktivitäten werden echte Verbesserungen im deutsch-polnischen Grenzgebiet ermöglichen: Expertenanalysen/Empfehlungen werden in einem praktischen Pilotprojekt umgesetzt, indem eine Plattform für die Zusammenarbeit und Vernetzung von Praktikern geschaffen wird. Die geplanten Aktivitäten sorgen für eine nachhaltige Veränderung von Überzeugungen und Einstellungen und tragen so zu einer Verbesserung der Klimasituation im deutsch-polnischen Grenzgebiet bei.

Hauptpartner: Stiftung ‘Fundacja Natura Polska’

Partner: Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal, Fundacja EkoRozwoju, Fundacja Ekologiczna Zielona Akcja

Ansprechpartner/-innen

Georg Salditt
Georg Salditt
Projektleiter