Tacheles Oberlausitz
Initiative für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus
Tacheles Oberlausitz stärkte zwischen 2021 und 2022 die Sichtbarkeit jüdischen Lebens in der Oberlausitz und setzte ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus. Das Projekt reagierte auf steigende antisemitische Vorfälle, Verschwörungserzählungen und gesellschaftliche Verunsicherung und bot Bildungs‑, Kultur‑ und Netzwerkformate für verschiedene Zielgruppen an. Gemeinsam mit regionalen Partner/-innen wurden historische Spuren jüdischen Lebens sichtbar gemacht, aktuelle Formen des Antisemitismus thematisiert und Handlungsmöglichkeiten vermittelt. Insgesamt erreichte das Projekt rund 1.700 Menschen im Landkreis Görlitz.

Kategorie:
Laufzeit: abgeschlossen
Maßnahmen und Aktivitäten
An unterschiedlichen Orten im Landkreis Görlitz
Um diese unterschiedlichen Personengruppen anzusprechen, wurden vielfältige Veranstaltungsformate in Schulen, im öffentlichen Raum, in Vereinsräumen, in Synagogen, im IBZ St. Marienthal, auf dem jüdischen Friedhof, in einer Bibliothek, im Görlitzer Rathaus und im digitalen Raum umgesetzt: Wanderausstellung, Konzerte, Podiumsdiskussionen, Fachkonferenz, Netzwerktreffen, Kinoabende, Sommerfest, Workshops, Vorträge, Begegnungen mit einer Rabbinerin, Exkursion, Podcast, Lehrerfortbildung.
In der zweiten Projektphase 2022 konnten wir dank der Förderung durch den Freistaat Sachsen eine Foto- und Filmdokumentation produzieren.
Fotos: Paul Glaser
Video: Andreas Zgraja










































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