Gegründet im Geist der Begegnung. Getragen von klaren Werten.

Die Stiftung IBZ St. Marienthal wurde 1992 von der Zisterzienserinnenabtei Klosterstift St. Marienthal gegründet — auf einem der ältesten Klostergelände Deutschlands, das seit 1234 ununterbrochen besteht. Unser Auftrag ist die Förderung von Bildung und Begegnung, die Bewahrung des kulturellen Erbes und die Förderung der Verantwortung für die Schöpfung.

Wir verstehen uns als Innovationszentrum in einer strukturschwachen, aber bedeutsamen Grenzregion — offen für alle Menschen, unabhängig von politischer, weltanschaulicher, religiöser oder kultureller Zugehörigkeit. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über unser Leitbild, unsere Geschichte und die Netzwerke, in denen wir verwurzelt sind.

Gemeinsame Werte

Unser Leitbild

Unser Leitbild

Das Leitbild der Stiftung IBZ St. Marienthal beschreibt, wer wir sind, wie wir arbeiten und wofür wir stehen. Es wurde von den Mitarbeitenden gemeinsam entwickelt und bildet die verbindliche Grundlage unseres täglichen Handelns.

Das Internationale Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ) wurde 1992 von der Zisterzienserinnenabtei Klosterstift St. Marienthal errichtet. Unser Auftrag ist die Förderung der Bildung und Begegnung von Menschen, vorwiegend aus Deutschland, Polen und Tschechien, die Bewahrung des kulturellen Erbes der Heimat sowie die Förderung der Verantwortung für die Schöpfung.
Wir sehen uns als Innovationszentrum in einer strukturschwachen, aber bedeutsamen Grenzregion. Wir geben nicht nur unseren Gästen, sondern auch Politik, Kirchen, Verbänden und Vereinen Impulse für die Gestaltung einer nachhaltigen und gerechten Gesellschaftsordnung.

Wir arbeiten auf der Grundlage des christlichen Glaubens.
Qualitätsentwicklung und -sicherung sind für uns eine langfristige Selbstverpflichtung.
Darüber hinaus gibt es folgende spezifische Grundlagen für unser Wirken:
– das Positionspapier des Netzwerks „Umweltbildung Sachsen“,
– die Konvention der Arbeitsgemeinschaft Katholisch-sozialer Bildungswerke Deutschlands (AKSB) und
– die Grundsätze für gelungene Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Unsere Angebote richten sich an alle Interessierten, unabhängig von politischer, weltanschaulicher, religiöser oder kultureller Zugehörigkeit. Wir bieten Veranstaltungen und Erholungsmöglichkeiten an für Jugendliche, Familien, Erwachsene und ältere Menschen. Zudem erbringen wir Dienstleistungen für die öffentliche Hand, Stiftungen, Gebietskörperschaften, Kirchen, Verbände, Vereine und Verwaltungen etc.

In unserer Arbeit nehmen wir Menschen in allen Lebenslagen und Lebensaltern in den Blick (Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren/innen, Familien). Auch hinsichtlich der Themenwahl wählen wir einen umfassenden, ganzheitlichen Ansatz. So planen und organisieren wir Veranstaltungen zu sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen, religiösen, politischen und kulturellen Themen.
Wir bieten Erholungssuchenden Unterkunft und Verpflegung in fünf Gästehäusern mit einfacher Eleganz (insgesamt 150 Übernachtungsmöglichkeiten).

Wir planen und organisieren qualitativ anspruchsvolle Kurse, Seminare, Tagungen, Kongresse und Podiumsdiskussionen. Als Bildungs- und Begegnungszentrum bringen wir unsere personalen und fachlichen Kompetenzen, vielfältige räumliche Kapazitäten, einen professionellen Service und wohltuende Gastlichkeit in die Organisation unserer (internationalen) Veranstaltungen ein. Gemeinwohlorientierte Netzwerk- und Projektarbeit haben einen zentralen Stellenwert in unserer Arbeit. Auftragsmaßnahmen und Dienstleistungen für Dritte runden unser Profil ab.
Wir gestalten Lernprozesse so, dass unsere Teilnehmer/innen Neugierde haben weiter zu denken, Zusammenhänge zu erkennen und sich so wichtiges handlungsorientiertes Wissen und Kompetenzen aneignen.
Unsere Bildungsveranstaltungen finden in einer angenehmen Lernatmosphäre auf dem Gelände des Klosters St. Marienthal statt. Die Teilnehmer/innen lernen in unseren Veranstaltungen themenübergreifend, eigenständig und handlungsorientiert.
Wichtig ist es für uns, im Prozess des lebensbegleitenden Lernens für jede Altersstufe zielgruppenspezifische Angebote zu entwickeln und umzusetzen. Diese werden im Vorhinein didaktisch geplant und berücksichtigen unterschiedliche Methoden und Medien. Ein ehrliches Feedback unserer Teilnehmer/innen ist uns wichtig.

Wir verhalten uns loyal zueinander und gegenüber dem IBZ. Wir lösen die anstehenden Probleme gemeinsam. Dabei schaffen wir Raum für Eigenverantwortung.

Prävention & Schutzkonzept

Die Stiftung IBZ St. Marienthal verpflichtet sich zum Schutz aller Menschen, die unsere Angebote nutzen. Unser Schutzkonzept legt verbindliche Standards für einen sicheren und respektvollen Umgang fest.

Unsere Mitgliedschaften

Die Stiftung IBZ St. Marienthal ist in verschiedenen Netzwerken und Fachverbänden aktiv — als Mitglied, Partner und Impulsgeber in den Bereichen Bildung, Umwelt, Soziales und zivilgesellschaftliches Engagement.

Unsere Geschichte

Die Geschichte der Stiftung IBZ St. Marienthal ist untrennbar mit der Geschichte des Klosters St. Marienthal verbunden — einer Zisterzienserinnen-Abtei, die seit 1234 ununterbrochen besteht und damit das älteste Frauenkloster des Ordens in Deutschland ist. Aus diesem jahrhundertealten Ort der Begegnung und Besinnung heraus wurde 1992 die Stiftung gegründet — mit dem Auftrag, Bildung und Begegnung für Menschen aus Deutschland, Polen, Tschechien und der ganzen Welt zu ermöglichen. Was 1991 mit ersten konzeptionellen Planungen begann, ist heute ein lebendiges Zentrum mit über 200 Veranstaltungen im Jahr.

Das Kloster
1234
Gründung des Klosters St. Marienthal durch Kunigunde, Gemahlin König Wenzels von Böhmen — an einem Handelsweg von Prag über Zittau nach Görlitz. Bereits 1235 dem Zisterzienser-Orden inkorporiert. Ältestes ununterbrochen bestehendes Frauenkloster des Ordens in Deutschland.
Die Stiftung
1991
Beginn konzeptioneller Planungen zur Nutzung der ehemaligen Wirtschaftsgebäude der Abtei als Begegnungszentrum.
1992
Gründung der Stiftung „Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal" durch die Abtei St. Marienthal.
1993
Übernahme der ehemaligen Wirtschaftsgebäude durch einen Erbbaupachtvertrag über 30 Jahre.
1994
Sanierung des Gästehauses St. Hedwig und Aufnahme der Begegnungs- und Bildungstätigkeit.
1998
Fertigstellung des Gästehauses St. Franziskus in der ehemaligen Mühle und Mühlenscheune.
1999
Fertigstellung des Gartens der Bibelpflanzen sowie des Gästeempfangs und der Tourist-Information in der ehemaligen Brauerei.
2000
Fertigstellung des Ostflügels der ehemaligen Brauerei als Standort der Dauerausstellung „ora et labora".
2002
Sanierung der ehemaligen Wagenremise zum „Haus der Familie".
2005–2008
Sanierung des Dreifaltigkeitsbrunnens. Abschluss der Hochwasserschutzmaßnahmen. Erstzertifizierung ServiceQualität Sachsen. Das IBZ bezieht fortan 100% Ökostrom.
2014
Fertigstellung des neuen Gästehauses St. Clemens aus dem ehemaligen Rinder- und Kälberstall.
2016
Besuch von Bundespräsident Gauck. Errichtung eines zusätzlichen Hochwasserschutzes für mehrere Gebäude.
2017
Erstes Obst- und Winzerfest mit fast 3.000 Besuchern. Auszeichnung mit dem Nachhaltigkeitspreis in Berlin.
2019
Ausbau der digitalen Infrastruktur. Neugestaltung des ehemaligen Viehhofes zum Amphitheater sowie der Außenanlagen.
2022
30 Jahre Stiftung IBZ St. Marienthal — gefeiert mit einer Festveranstaltung mit dem sächsischen Ministerpräsidenten.

Lernen Sie unsere Ihre Ansprechpartner/-innen kennen.

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Hinter jedem Angebot der Stiftung IBZ St. Marienthal stehen Menschen, die mit Leidenschaft und Expertise arbeiten. Lernen Sie unser Team kennen — wir freuen uns auf den persönlichen Austausch mit Ihnen.